Ein Leserbrief…

…zum Artikel „SPD diskutiert im Kraftwerk” in der BNN vom 05. Februar 2015:

Kohlekraftwerk Niederaußem
Kohlekraftwerk Niederaußem

„Die Energiewende muss trotz aller Schwierigkeiten in den beschlossenen Zeiträumen umgesetzt werden. Für mich ist völlig klar, dass die Energiegewinnung aus Kohle lediglich eine Brückentechnologie bis zum endgültigen Umstieg auf erneuerbare Energien und im Anschluss daran nur noch als Reserve dienen kann“, so eine Gemeinde- und Ortschaftsrätin aus Helmsheim.

Eine erschreckende Aussage. Hier wird mit unbegreiflicher Rigorosität die Umsetzung einer Energiewende gefordert, die in ihrer derzeitigen Form von vielen Bürgern aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt wird.

Die unglaubliche und skandalöse, 20 Jahre dauernde finanzielle EEG-Förderung einiger Privilegierter und die sich daraus ergebende EEG-Umlage für alle privaten Stromkunden ist unsozial, zu teuer und unwirtschaftlich. Die weitgehende Reduzierung der Energiewende auf den Einsatz regenerativer Energien ist natur- und landschaftszerstörend. Dies gilt insbesondere für Windkraftanlagen, deren Ausbau verstärkt und regional unkontrolliert betrieben wird. Die hierbei gefährdete Versorgungssicherheit mit Strom wird nur dadurch sichergestellt, dass hinter jedem Kilowatt Leistung einer Windkraft- oder Photovoltaikanlage die gleiche Leistung eines konventionellen Kraftwerks bereit steht. Das wiederum führte in den letzten drei Jahren u.a. zu einer Zunahme des Kohlendioxid-Ausstoßes in der BRD. All dies scheint die Kommunalpolitikerin nicht zu stören. Oder hält sie etwa Lösungen für die Probleme parat?

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Flaute bei Jahreshauptversammlung

Alles andere als stürmisch verlief die erste Jahreshauptversammlung der Windkraftgegner, dem jüngsten Spross der Obergrombacher Vereinsfamilie. Die erste Vorsitzende Christiane Berberich konnte am vergangenen Donnerstag nahezu die Hälfte der 50 Mitglieder begrüßen. In ihren Ausführungen schilderte sie kurz die Beweggründe, die vor rund eineinhalb Jahren schließlich zur Gründung des Vereins geführt haben. Sie betonte auch die Wichtigkeit weitere Mitglieder zu gewinnen, um bei den politischen Entscheidungsträgern auf Gehör zu stoßen.

Schatzmeister Dr. Bernd Stojanik berichtete über die Kontobewegungen und den Kassenstand. Er wies darauf hin, dass mit dem Bescheid der Finanzbehörden, der vor wenigen Wochen einging, die Gemeinnützigkeit des Vereins endgültigen bestätigt wurde. Somit können alle Spenden und Mitgliedsbeiträge auch weiterhin vollumfänglich bei der jährlichen Steuererklärung geltend gemacht werden. Die beiden Kassenprüfer Betina Pfannendörfer und Peter Adam bestätigten eine mustergültige Buchführung. Dem Antrag von Adam folgte die Versammlung und entlastete den Kassenwart einstimmig.

Michael Speck, Schriftführer des Vereins, ließ in seinem Vortrag das vergangene Vereinsjahr sowie die Entstehungsgeschichte nochmals Revue passieren. Nach der einstimmigen Entlastung des gesamten Vorstandes, die auf Antrag von Ortsvorsteher Jens Skibbe erfolgte, übernahm dieser auch den Tagesordnungspunkt Neuwahlen. Alle bisherigen Amtsinhaber wurden für die nächsten zwei Jahre auf ihren Posten bestätigt. Im einzelnen waren dies der zweite Vorsitzende Bernhard Köhler, Schatzmeister Dr. Bernd Stojanik sowie die Beisitzer Holger Berberich, Volker Mödinger und Wolfram von Müller.

Bevor die Vorsitzende nach gut einer Stunde die Versammlung beendete wies sie die anwesenden Mitglieder auf den in zwei Wochen stattfindenden Stammtisch mit Dr. Andreas Dumm hin, der sich mit dem ernst zunehmenden Thema „Infraschall“ auseinandersetzen wird.

Wie gefährlich ist Infraschall?

Moderne Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 140 Meter und mehr sind markante, weit hin sichtbare Bauwerke in der Landschaft. Wie alle Industrieanlagen bringen diese – landläufig einfach als Windräder bezeichneten Objekte – einige offensichtliche Beeinträchtigungen wie Schattenwurf oder hörbarer Lärm durch die sich drehenden Rotoren mit sich. Daneben gibt es aber auch eine weitere, unsichtbare und vor allem unhörbare Gefahr: Die Rede ist von Luftschwingungen unterhalb der menschlichen Hörschwelle, dem sogenannten Infraschall. Über die möglichen negativen Auswirkungen auf den Menschen streiten sich Wissenschaftler und Ärzte seid Jahren und noch sind längst nicht alle Fragen geklärt. Dennoch zeichnet sich ab, dass eine derartige Dauerbeschallung nicht ganz folgenlos für Mensch und Tier bleibt.

Bei einem weiteren Stammtisch in diesem Jahr, zu dem wie immer alle interessierten Bürger eingeladen sind, wollen die Vereinsverantwortlichen dieses Thema erneut aufgreifen. „Die zahlreichen Nachfragen aus der Bevölkerung nach dem ersten Termin im März haben uns veranlasst nochmals mit Herrn Dr. Dumm in Kontakt zu treten“, so die Vorsitzende. Dieser erklärte sich auch gerne bereit wieder als Referent zu Gast in Obergrombach zu sein. Neben einer knappen Einführung in die Physik geht es um die möglichen Folgen einer Dauerbeschallung durch Infraschall. Dr. Dumm wird auch über die neuesten Erkenntnisse aus aktuellen Studien zu diesem Thema berichten. Im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit eigene Fragen an den Experten zu stellen und mit den anwesenden Gästen darüber zu diskutieren.

Dr. med. Andreas Dumm arbeitete nach dem Studium der Humanmedizin, einige Zeit als Arzt in einer Klinik, bevor er mehrere Jahre in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen, unter anderem in der psychosomatischen Grundlagenforschung, tätig war. Mit dem Thema Infraschall beschäftigt er sich aufgrund geplanter WKA-Großprojekte am Wohnort und steht dabei in engem Kontakt mit etwa einem Dutzend Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Der Stammtisch findet am Donnerstag, 20. November um 19.30 Uhr im Nebenraum des Burgstüble (Hauptstraße 20 in Obergrombach) statt.

Info-Stammtisch mit Dr. Hausberger

Bei seinem letzten Info-Stammtisch, der am 23. Juni in Helmsheim stattfand, konnte der Verein erneut den fachkundigen Referenten Dr. Helmut Hausberger gewinnen. Wie bereits beim Stammtisch im April – damals in Obergrombach – berichtete Dr. Hausberger über seine persönlichen Erfahrungen mit Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit konnte er Leistungsfähigkeit, Wirkungsgrad und Verfügbarkeit der konventionellen sowie der regenerativen Energiegewinnung jahrelang analysieren. Nach seinen Worten stehe er dem deutschen Alleingang äußerst kritisch gegenüber. Es fehlen Speichertechnologien und Energie-Autobahnen. Zudem sorge die Energiewende in Deutschland kaum für eine Verbesserung des Weltklimas. Zurzeit arbeiten weltweit 400 Atomkraftwerke; 400 weitere AKWs sind geplant. Aber auch die Uranvorräte der Erde sind nicht unbegrenzt. Für seine Zuhörer vermittelte Dr. Hausberger einen Gesamtüberblick über die fossilen Brennstoffe Holz, Kohle, Erdöl und Gas.

Bis 2050 will die BRD einen Anteil von 80% der benötigten Energie aus erneuerbaren Ressourcen beziehen, Während der Steinkohle-Anteil sinke, sei der Braunkohle-Abbau auf dem Vormarsch. Diesem fielen ganze Dörfer zum Opfer. Eine Zukunft sieht Hausberger für Sonnenenergie, Erdwärme und Fusionsreaktoren. Allerdings fehle es hier teilweise noch an der notwendigen höchst anspruchsvollen Technologie.

Eine abschließende Diskussion der circa 25 Gäste mit dem Referenten beendete einen Vortragsabend, der mit vielen inhaltsschweren Zahlen und Fakten in dennoch verständlicher Art vermittelt wurde.

Sinn und Unsinn erneuerbarer Energien

Der Deutsche Strommarkt befindet sich im Wandel. Nicht zuletzt die zunehmende Einspeisung von Strom aus regenerativen Quellen stellt die Netzbetreiber vor große Herausforderungen. Trotz sinkender Preise an der Strombörse müssen die Verbraucher zum Bezahlen ihrer Stromrechnung immer tiefer in den Geldbeutel greifen.

Zum dritten Stammtisch in diesem Jahr, zu dem wie immer alle interessierten Bürger eingeladen sind, konnte Herr Dr. Helmut Hausberger als Referent gewonnen werden. Er wird in einem kurzen Vortrag die aktuelle Lage unserer Energieversorgung und den Einfluss der erneuerbaren Energien beschreiben und über deren Potential, ihre Wirtschaftlichkeit und mögliche Risiken berichten. Im Anschluss besteht wieder reichlich Gelegenheit, eigene Fragen an den Experten zu stellen und in lockerer Runde über das Thema zu diskutieren.

Dr. Helmut Hausberger ist Diplom Chemiker im Bereich Strahlenchemie. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, konnte Herr Dr. Hausberger in den vergangenen Jahren die Leistungsfähigkeit und die Verfügbarkeit der konventionellen Energiegewinnung und der erneuerbaren Energien analysieren. Er wird diese Ergebnisse in seinem Vortrag darstellen. Als Mitglied des Landesfachausschusses „Umwelt und Energiepolitik” der CDU Baden-Württemberg sitzt er in einem wichtigen politischen Gremium und wird am Ende seines Vortrages eine kritische Betrachtung des vor kurzem in Berlin stattgefundenem „Energie-Gipfels” zwischen der Bundesregierung und den Vertretern der Bundesländer vornehmen.

Der Stammtisch findet am Mittwoch, 23. April um 19.00 Uhr im Nebenraum des Burgstüble (Hauptstraße 20 in Obergrombach) statt.

Infraschall durch Windkraftanlagen

Dr. von Müller und Dr. Dumm (v.l.n.r.) beim Gegenwind Stammtisch zum Thema "Infraschall"
Dr. von Müller und Dr. Dumm (v.l.n.r.) beim Gegenwind Stammtisch zum Thema „Infraschall“

Bei seinem letzten Infoabend hatte der Obergrombacher Verein „Gegenwind“ den Arzt Dr. Andreas Dumm aus Malsch bei Rastatt zu Gast. Dr. Wolfram von Müller begrüßte im Namen von „Gegenwind“ im „Burgstüble“ seinen Berufskollegen, der auch dem Landesvorstand der 80 zusammengefassten baden-württembergischen Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen angehört, und die etwa 20 Gäste.

Dr. Andreas Dumm hat sich in den letzten Jahren mit einem schwierigen Thema beschäftigt: dem durch WKA’s ausgelösten „Infraschall“ und seine Auswirkungen auf den Menschen.
In der Bundesrepublik Deutschland regelt die Verordnung „TA Lärm“ im Zusammenhang mit der DIN 45680 (Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft) dafür, welche Lärmpegel zumutbar sind. Nicht berücksichtigt jedoch ist Lärm, der jenseits der vom Menschen wahrnehmbaren Hörfrequenzen ist. Je höher eine Windkraftanlage ist, je länger die Rotoren, umso größer die Chance, rentabel Energie zu gewinnen. Zwar sinkt dann auch der hörbare Lärm, jedoch sorgen Luftkomprimierung und Schalldruck für eine Steigerung der Infraschall-Werte. Die Folgen der „tieffrequenten Lärmbelästigung“ sind Schlafstörungen und Depressionen. Nicht bewusst wahrgenommene Signale dringen trotzdem in das Gehirn, lassen den Körper vibrieren oder schädigen den Gleichgewichtssinn des Menschen, was sich anfühlt wie die Seekrankheit.

Untersuchungen in den letzten beiden Jahren haben ergeben, dass nicht hörbare Schallbelästigung Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, Herzrasen, Atmungsstörungen und Bluthochdruck hervorrufen können. Jedoch reagiert jeder menschliche Organismus anders.
Tiere können niederschwellige Frequenzen eher vernehmen als menschliche Ohren. Deshalb meiden sie auch WKA-Gelände. Die „Landesanstalt für Umweltschutz des Landes Baden Württemberg“ (LUBW) verneint bis jetzt gesundheitliche Schädigungen durch Infraschall und niederfrequenten Lärm.

Online-Petition gegen Windräder im Außenbereich

Beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde eine Petition zur Änderung des §35 Baugesetz (BauG) eingereicht, die noch bis zum 03. April mit gezeichnet werden kann.

In der Regel Bedürfen Bauvorhaben in Deutschland eines Bebauungsplanes, den die zuständige Gemeinde in Abstimmung mit dem Regionalplan erstellt. Im Außenbereich sind demnach nur sogenannte „privilegierten” Maßnahmen möglich, die im §35 Baugesetz abschließend aufgeführt sind. Darunter fallen auch Windkraftanlagen, die dadurch generell zu genehmigen sind, soweit „ihre Ausführung oder Benutzung öffentliche Belange nicht beeinträchtigt und die Erschließung gesichert ist”.

Den Gemeinden wird dadurch ein Teil ihrer örtlichen Planungshoheit genommen und das Errichten von Windkraftanlagen überall begünstigt. Die einzige Möglichkeit für die Kommunen ihre Steuerungsfunktion zu erhalten ist die Aufstellung eines sogenannten Teilflächennutzungsplanes, selbst dann, wenn aufgrund der vorherrschenden Windbedingungen ein ökonomisch sinnvoller Betrieb derartiger Anlagen in dem betreffenden Gebiet nicht zu erwarten ist.

Die Petition fordert die Abgeordneten auf, diese Privilegierung zu streichen. Dadurch erhalten die gewählten Vertreter vor Ort und somit die Bürger die Aussicht in Zukunft wieder „über ihre Heimat selbst bestimmen zu können”, so der Text zur Petition.

Unter dem folgenden Link können Sie sich an dieser Petition beteiligen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_02/_12/Petition_49690.nc.html

Machen Windräder krank?

Neben den offensichtlichen Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen (WKA) wie den Schattenwurf oder den hörbaren Lärm durch die sich drehenden Rotoren gibt es auch eine weitere, unsichtbare bzw. unhörbare Gefahr. Die Rede ist von Schwingungen unterhalb der Hörschwelle, dem sogenannten Infraschall. Die negativen Auswirkungen auf den Menschen sind bisher noch nicht gänzlich erforscht.

Beim zweiten Stammtisch in diesem Jahr, zu dem wie immer alle interessierten Bürger eingeladen sind, wird Dr. med. Andreas Dumm mögliche Folgen einer Dauerbeschallung durch Infraschall erläutern und einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse geben. Im Anschluss besteht reichlich Gelegenheit eigene Fragen an den Experten zu stellen und darüber zu diskutieren.

Dr. med. Andreas Dumm arbeitet nach dem Studium der Humanmedizin, einige Zeit als Arzt in einer Klinik, bevor er mehrere Jahre in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen, unter anderem in der psychosomatischen Grundlagenforschung, tätig war. Mit dem Thema Infraschall beschäftigt er sich aufgrund geplanter WKA-Großprojekte am Wohnort und steht dabei in engem Kontakt mit etwa einem Dutzend Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Der Stammtisch findet am Mittwoch, 26. März um 19.30 Uhr im Nebenraum des Burgstüble (Hauptstraße 20 in Obergrombach) statt.

Die Energiewende im TV (2)

Windkraftanlage bei Gillrath
Windkraftanlage bei Gillrath

Das SWR Wissenschaftsmagazin Odysso bringt am Donnerstag, 13. März um 22 Uhr einen Bericht über „Die vermurkste Energiewende”. Dabei geht es unter anderem um die Frage, was Ökostrom eigentlich wirklich kostet, warum wir trotz Energiewende immer mehr Braunkohlestrom erzeugen und warum in Baden-Württemberg die Windenergie nicht so richtig in Fahrt kommt oder kommen kann. Wer die Sendung nicht live im SWR Fernsehen verfolgen kann, findet den Beitrag auch in der Mediathek.

Kohlekraftwerk Niederaußem
Kohlekraftwerk Niederaußem

Bereits am 24. Februar lief in der NDR-Reihe „45 MIN” ein Bericht zur „Rückkehr der Kohle”. Die Autoren Inge Altemeier und Steffen Weber sind der Frage nachgegangen warum in Zeiten der Energiewende so viel Kohle wie nie verbraucht wird und neue Kraftwerke gebaut werden. Außerdem kämpfen immer mehr Menschen in der Nähe von Kohlekraftwerken mit gesundheitlichen Einschränkungen. Der Bericht versucht eine Antwort zu finden, ob möglicherweise die Abgase der Öfen dafür verantwortlich sind. Auf der Internetseite zur Sendung finden sich viele interessante Hintergrundberichte.

Im Jahr 2012 hat sich das Magazin Panorama zweimal mit der deutschen Energiewende beschäftigt. In der Sendung vom 10. Mai 2012 ging es in einem etwa fünf minütigem Beitrag um „Ökostrom: neue sinnlose Subventionen”. Die Sendung vom 21. Juni befasste sich eine halbe Stunde lang mit der „Energiewende: Größenwahn statt Megaplan”.

Landesverband „Gegenwind BW“ ins Vereinsregister eingetragen

Nach einem langen Antragsverfahren ist es nun endlich geschafft und der „Landesverband der baden-württembergischen Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.“ (kurz: Landesverband Gegenwind BW) konnte jetzt in das Vereinsregister eingetragen werden.

Neben der Initiative Gegenwind Obergrombach-Helmsheim-Kraichgau e.V. sind bereits 25. Bürgerinitiativen dem Landesverband beigetreten. Nach Auskunft des kommissarischen Vorstandes vertritt der Verband damit in Baden-Württemberg etwa 25.000 Unterstützer. Ziel des Verbandes ist es die Kräfte und Interessen einzelner Bürgerinitiativen zu bündeln, zu koordinieren und ihnen ein landesweites Sprachrohr zu sein. Dazu hält er Kontakte mit Gleichgesinnten in anderen Bundesländern, zum Bundesverband, zur Landes- und Bundespolitik sowie zu gegnerischen Interessenverbänden.

Die nächste Mitgliederversammlung des Landesverbandes findet am 30. März 2014 statt. Bei den dabei stattfindenden Wahlen soll der kommissarische Vorstand vom ersten ordentlichen Vorstand abgelöst werden. Der Ort der Veranstaltung steht derzeit noch nicht fest.